Nachruf: Franz Hufnagl 22.10.1941 – 23. 01. 2026

Geboren im Jahr 1941, verunfallt und querschnittgelähmt seit dem Jahr 1963, widmete Franz Hufnagl einen großen Anteil seines Lebens damit, die Situation für Menschen mit Beeinträchtigungen zu verbessern.

Geboren im Jahr 1941, verunfallt und querschnittgelähmt seit dem Jahr 1963, widmete Franz Hufnagl einen großen Anteil seines Lebens damit, die Situation für Menschen mit Beeinträchtigungen zu verbessern.

  • geboren am 22. Oktober 1941 in St. Georgen im Attergau
  • 26. Mai 1963: Querschnittlähmung nach einem Freizeitautounfall
  • Bis 15. Jänner 1964 im UKH Salzburg, anschließend Rehabilitation im RK Tobelbad
  • 1964: Beitritt zum Verband der Querschnittgelähmten
  • 1965 – 1967: Bundesfachschule für Technik Hochheimgasse, Abschluss der Lehrgangs
  • Anstellung in der Schuhfabrik Oswald, 30 Jahre lang Mitarbeiter bis Firmenschließung
  • Danach Anstellung in der Salzburger Gebietskrankenkasse, danach Pensionsantritt
  • 1968: Beginn des Baus eines Eigenheims
  • 1974: Heirat mit Anna Maria
  • 1977 und 1979: Geburt zweier Söhne
  • 2001: Mitglied bei ÖZIV, 2010 leitete er als Obmann die Bezirksstalle ÖZIV Salzburg
  • 2012: Obmann des Kriegsopfer- und Behindertenverbandes Salzburg Stadt

Er war dabei an diversen Veranstaltungen des Verbandes (Obertraun, Hörndlwald, Schielleiten, Senigallia) und Teilnehmer an Tischtennisturnieren in Amstetten.

Als ältestes anwesendes Mitglied bei der VQÖ Generalversammlung am 27. April 2019 erhielt er den Albert Wöhrer Gedenkpreis. Franz Hufnagl: „Es freut mich außerordentlich, diesen Preis zuerkannt und bekommen zu haben. Für mich war Herr Wöhrer Vorbild, habe ihm immer in Hochachtung und Wertschätzung begegnet. Ein herzliches Vergelt’s Gott.“

Am 22. November 2022 wurde Franz der „Ehrenbecher der Stadt Salzburg“ verliehen. Franz Hufnagl war es als Mitglied des Behindertenbeirats der Stadt Salzburg schon immer ein Anliegen, Barrieren abzubauen und die Gleichstellung behinderter Menschen anzustreben.

Franz Hufnagl wird uns immer in guter Erinnerung bleiben